degaso
DATEV · CSV · Z-Bericht · Kassenbuch · Tresor · DSFinV-K · TSE

Datenexport der degaso Kasse

Was die degaso Kasse an Steuerkanzlei und Finanzverwaltung liefert: jeder Export mit Screenshot, allen Einstellungen und dem Klickweg. Geschrieben für Steuerberaterinnen und Steuerberater, die vor dem Start wissen wollen, welche Daten sie bekommen und wie Stornos, Gutscheine, Trinkgeld, Steuersätze sowie Bar- und Kartenzahlungen darin erscheinen.

Hersteller: degaso GmbH, Neustadt bei Coburg Cloud: cloud.degaso.de Stand: 19. Oktober 2026

Zu den Screenshots: Alle Bilder stammen aus einem Testbetrieb der degaso Cloud (Stand Oktober 2026). Kassennamen sind zur besseren Lesbarkeit neutralisiert, die Beträge sind Testdaten. Ein Klick auf ein Bild vergrößert es.

1. Alle Exporte auf einen Blick

Die degaso Kasse speichert jeden Bon einzeln und unveränderbar in der degaso Cloud. Mit jedem Kassenabschluss (Z-Bericht) überträgt die Kasse die Belege des Abschnitts. Alle Exporte entstehen aus diesem Bestand. Erzeugt werden sie in der Cloud unter cloud.degaso.de, nicht an der Kasse selbst.

Die Seite Datenexporte in der degaso Cloud mit dem Assistenten und den Schaltflächen Automatischer Versand und TSE / DSFinV-K
Finanzen › Datenexporte. Oben die Hinweise zur TSE-Meldung und zur Kassensicherung. Darunter der Assistent für DATEV und CSV, rechts die Schaltflächen für den automatischen Versand und für TSE / DSFinV-K.
ExportFormatWo in der CloudWofür
DATEV-BuchungsstapelEXTF, .csvDatenexporte › AssistentLaufende Buchhaltung
CSV-Buchungsliste.csvDatenexporte › AssistentAndere Programme, Excel
Z-BerichtAnsicht, PDF, E-MailBerichte › Z-BerichtTagesabschluss, Kassenbericht
KassenbuchCSV, DATEV, PDFTresor › Kassenbuch und BerichteBarbewegungen je Kasse
TresorCSV, DATEVTresor › DetailsBargeld außerhalb der Kassen
Umsatz-ExportCSV, frei gestaltetBerichte › Export…Einzelbelege, Positionen, Steuer je Satz, TSE-Angaben
DSFinV-K.tarDatenexporte › TSE / DSFinV-KKassen-Nachschau, Betriebsprüfung (Z3)
TSE-Export.tarDatenexporte › TSE / DSFinV-KSignierte Protokolle der TSE
TSE-AngabenPDFDatenexporte › Jetzt übermittelnKassenmeldung nach § 146a Abs. 4 AO

2. Warum es keinen Musterexport gibt

Ein Export aus einem Testbetrieb zeigt die Konten und Einstellungen dieses Testbetriebs, nicht die Ihres Mandanten. Der DATEV-Export wird je Kasse eingestellt: Kontenrahmen und Kassenkonto, ein Erlöskonto je Steuersatz, Konten für Trinkgeld, Gutscheine und Kartenzahlungen, ein Konto je Kassenbuch-Grund, optional eigene Konten je Warengruppe. Wie eine Datei aussieht, hängt vollständig von diesen Vorgaben ab, und die macht die Kanzlei.

Deshalb finden Sie auf dieser Seite statt einer Musterdatei:

  • alle Einstellungen mit Screenshot und Erklärung (Abschnitt 4),
  • einen durchgerechneten Beispieltag, Zeile für Zeile, so wie der Export ihn bucht (Abschnitt 5),
  • eine Übersicht der Sonderfälle Storno, Gutschein, Trinkgeld, Steuersätze sowie Bar und Karte für jede Ausgabe (Abschnitt 6).

Der aussagekräftigste Test ist der erste echte Zeitraum. Sobald die Kanzlei ihre Konten vorgegeben hat und die Kasse läuft, lässt sich der Export für die ersten Tage erzeugen und probeweise in DATEV einlesen. Er lässt sich beliebig oft neu erzeugen: Die Daten in der Cloud ändert er nicht. Bei der Einrichtung helfen wir gern (Kontakt).

3. Der Tagesabschluss (Z-Bericht)

Am Ende des Geschäftstags macht die Kasse einen Kassenabschluss. Er bekommt eine fortlaufende Z-Nummer je Kasse und überträgt alle Belege seit dem letzten Abschluss in die Cloud. Abgeschlossene Belege werden dort nicht mehr verändert. Auf jedem Abschluss bauen alle weiteren Exporte auf: Der DATEV-Export bucht je Abschluss, der DSFinV-K-Export wird über Z-Nummern ausgewählt.

3.1 Die Ansicht in der Cloud

  1. Berichte öffnen Im Seitenmenü Auswertungen › Berichte.
  2. Kasse und Abschluss wählen Oben „Kasse wählen…“, daneben „Abschluss wählen…“. Die Abschlüsse stehen als „Nr. 4 – 17.10.2025“ in der Liste.
  3. Lesen oder herunterladen Die Seite zeigt Gesamtumsatz, Steueranteil, Trinkgeld, Anzahl der Belege, die Aufteilung nach Bargeld, Kartenzahlung und Rechnung und jeden einzelnen Beleg. Oben rechts liegen Z-Bericht (PDF) und Kassenbuch (PDF).
Berichte-Seite mit einem gewählten Kassenabschluss: Kennzahlen, Zahlungsmittel, Umsatz nach Kategorie und Liste aller Belege
Berichte › Kasse › Abschluss Nr. 4. Kennzahlen, Zahlungsmittel, Umsatz nach Warengruppe und darunter jeder Beleg des Abschlusses mit Zeit, Kasse, Zahlart, Mitarbeiter, Tisch, Betrag, Steuer und Trinkgeld. „Öffnen“ zeigt die Positionen eines Belegs und erzeugt eine Zweitausfertigung (A4).

3.2 Der Z-Bericht als PDF

Die Schaltfläche Z-Bericht erzeugt das PDF des gewählten Abschlusses. Es enthält:

AbschnittInhalt
KopfZ-Nummer, Datum des Abschlusses, Zeitpunkt des ersten und letzten Belegs
UmsatzübersichtBar, Karte und Gesamt, jeweils Brutto, Trinkgeld, Brutto mit Trinkgeld, Netto und MwSt
MwSt nach SteuersatzJe Steuersatz MwSt und Bruttoumsatz, gesamt und noch einmal getrennt nach Bar, Karte und Gutschein
RechnungsumsätzeAnzahl und Summe der Rechnungen (ausdrücklich nicht im Kassenumsatz enthalten)
GutscheineJeder verkaufte und jeder eingelöste Gutschein mit Zeitpunkt, Betrag und Code, mit Summen
KassenbuchBarbestand zum Tagesstart, alle Ein- und Auszahlungen, Barbestand zum Tagesende
FußzeileKassenbezeichnung, Kassen-ID, TSE-/TSS-ID
AnhangUmsatz nach Warengruppe und nach Produkt
Z-Bericht als PDF, Seite 1: Umsatzübersicht und MwSt nach Steuersatz, getrennt nach Bar, Karte und Gutschein
Z-Bericht, Seite 1. Umsatz nach Bar und Karte mit Trinkgeld; MwSt je Steuersatz, auch getrennt nach Bar, Karte und Gutschein.
Z-Bericht als PDF, Seite 2: Rechnungsumsätze, verkaufte und eingelöste Gutscheine, Barbestand zum Tagesstart und Tagesende
Z-Bericht, Seite 2. Rechnungsumsätze, jeder Gutschein einzeln und der Barbestand vom Tagesstart bis zum Tagesende.

3.3 Mehrere Abschlüsse zusammen

Über Mehrere neben der Abschlussauswahl lassen sich mehrere Kassen und ein Zeitraum wählen (Tag, Kalenderwoche, Monat oder frei). Der Z-Bericht kommt dann als summierter Bericht über alle gefundenen Abschlüsse, mit dem Kassenbuch je Kasse.

3.4 Der Z-Bericht per E-Mail

Nach jedem Kassenabschluss verschickt die Cloud automatisch einen Z-Bericht als PDF an die E-Mail-Adresse des Betriebs. Der Betreff lautet „Z-Bericht #<Nr.> – <Kasse>“. Diese Fassung ist kürzer als das PDF aus 3.2: Sie enthält Umsatzübersicht, MwSt nach Steuersatz, eine Abschluss-Statistik (Anzahl der Belege bar und unbar, Durchschnittsbon, Trinkgeld) und die Produktübersicht. Für die Ablage oder eine Prüfung ist das PDF aus der Cloud die vollständige Fassung.

3.5 Welcher Tag ist der Abschlusstag?

Im DATEV- und CSV-Export trägt jeder Abschluss das Datum des ersten bezahlten Belegs. Ein Abschluss pro Geschäftstag ergibt deshalb genau einen Buchungstag. Bleibt die Kasse über mehrere Tage offen, landen alle Umsätze auf dem ersten Tag. Für die Kassenbuch-Bewegungen gibt es dafür eine eigene Einstellung (Abschnitt 4.5), für die Umsätze nicht. Empfehlung an den Betrieb: täglich abschließen.

4. DATEV-Buchungsstapel und CSV

Beide Formate erzeugt derselbe Assistent unter Finanzen › Datenexporte. Er führt in vier Schritten. Was eingestellt wird, gilt je Kasse und wird sofort gespeichert. Beim nächsten Export und beim automatischen Monatsversand ist es wieder da.

4.1 Schritt 1: Kasse und Zeitraum

Schritt 1 des Export-Assistenten: Auswahl der Kasse und des Zeitraums
Schritt 1. Kasse wählen, Start und Ende setzen. Ein Abschluss ist im Export, wenn sein erster bezahlter Beleg im Zeitraum liegt.

Mehrere Kassen ergeben mehrere Dateien, eine je Kasse. Weil die Einstellungen je Kasse gelten, kann jede Kasse ein eigenes Kassenkonto bekommen, wenn die Kanzlei die Kassen getrennt führen möchte.

4.2 Schritt 2: Format

Schritt 2 des Export-Assistenten: Auswahl zwischen CSV und DATEV EXTF
Schritt 2. CSV oder DATEV. Der DATEV-Export ist immer ein EXTF-Buchungsstapel.

4.3 Schritt 3: Einstellungen und Konten

Schritt 3 im DATEV-Modus: Formatoptionen, Mandanten- und Kanzleinummer, Wirtschaftsjahresbeginn und die Kontenzuordnung
Schritt 3, DATEV. Formatoptionen, Mandanten- und Kanzleinummer, Wirtschaftsjahr und die Konten. Die gezeigten Kontonummern sind die Vorbelegung und werden durch die Konten Ihres Kontenrahmens ersetzt; Mandanten- und Kanzleinummer sind hier Beispielwerte.

Formatoptionen (DATEV)

EinstellungWerteWirkung
Belegdatum-FormatTTMM (DATEV), TT.MM.JJJJ, TT.MM, JJJJ-MM-TTFormat der Spalte „Belegdatum“. Für den DATEV-Import: TTMM.
Buchungstext-SpalteNur Text · mit ' davor · in ""Schreibweise aller Buchungstexte (Tageseinnahmen, Gutscheine, Belege, Kassenbuch).
Datum in Hochkommaan / ausSetzt das Datum in Hochkommas, damit Excel es nicht umformatiert. Für DATEV aus.
sep=;-Zeile voranstellenan / ausEine Hinweiszeile nur für Excel. Für den Import in DATEV ausschalten, damit der EXTF-Kopf die erste Zeile ist.
Mandantennummer, KanzleinummerfreiStehen im EXTF-Kopf und müssen zum Mandanten in DATEV passen.
WirtschaftsjahresbeginnDatum, leer = 01.01.Für ein abweichendes Wirtschaftsjahr. Der Wert steht im EXTF-Kopf.

Der EXTF-Kopf trägt Formatkennung EXTF, Version 700, Datenkategorie 21 (Buchungsstapel), Formatversion 13, Zeitraum, Währung EUR und die Sachkontenlänge. Diese ermittelt der Export aus dem längsten verwendeten Konto (mindestens 4). Der Stapel kommt nicht festgeschrieben; festgeschrieben wird in DATEV. Die Datei ist UTF-8 mit BOM, damit Umlaute erhalten bleiben.

Die Konten

Dieselben Konten gelten für CSV („Konto“) und DATEV („Gegenkonto“, das Kassenkonto steht im Feld „Konto“):

Feld im AssistentenWas darauf gebucht wird
KassenkontoSteht in jeder DATEV-Zeile im Feld „Konto“. Alle Einnahmen im Soll, alle Abgänge im Haben.
TE 0 %, TE 7 %, TE 19 %Tageseinnahmen brutto je Steuersatz und Abschluss. In Österreich stattdessen TE 10 % und TE 20 %.
TrinkgeldKartentrinkgeld je Abschluss; Bartrinkgeld nur, wenn eingeschaltet (4.5).
Gutschein verkauftSumme der verkauften Gutscheine je Abschluss (Zugang in der Kasse, kein Umsatz).
Gutschein eingelöstSumme der eingelösten Gutscheine je Abschluss (Haben, weil dafür kein Geld in die Kasse kam).
EC-KarteSumme aller Kartenzahlungen einschließlich Kartentrinkgeld, als Abgang aus der Kasse (Haben), typischerweise auf ein Geldtransitkonto.
UnbekanntKassenbuch-Bewegungen, deren Grund kein eigenes Konto hat.

BU-Schlüssel und Automatikkonten. Die Zeilen der Tageseinnahmen tragen keinen BU-Schlüssel. Die Erlöskonten müssen deshalb Automatikkonten mit dem passenden Steuersatz sein, zum Beispiel 8300/8400 im SKR 03 oder 4300/4400 im SKR 04. Dann rechnet DATEV die Umsatzsteuer aus dem Bruttobetrag heraus.

Kassenbuch-Texte → eigene Konten

Kontenzuordnung für Kassenbuch-Texte: Standardtexte der Kasse wie Zur Bank bringen, Kartentrinkgeld auszahlen, Lieferant bezahlen mit Richtung und Konto
Kassenbuch-Texte → eigene Konten. Jeder Grund einer Ein- oder Auszahlung bekommt ein eigenes Konto. Die Liste zeigt die Standardtexte der Kasse und alle eigenen Texte, die in den Kassen vorkommen, mit Anzahl und Summe.

An der Kasse wählt das Personal bei jeder Ein- und Auszahlung einen Grund. Standardtexte sind Einzahlungen: „Aus Tresor entnehmen“, „Von Bank einzahlen“, „Einnahme nachtragen“, „Sonstiges“. Auszahlungen: „In Tresor buchen“, „Zur Bank bringen“, „Kartentrinkgeld auszahlen“, „Lieferant bezahlen“, „Mitarbeiter auszahlen“, „Sonstiges“. Eigene Texte des Betriebs kommen hinzu. Zugeordnet wird nach Grund und Richtung; Zusatzangaben hinter dem ersten Semikolon (Lieferant, Mitarbeiter, Tresor) bleiben im Buchungstext stehen, ändern aber nicht das Konto. Ohne Regel geht die Bewegung auf „Unbekannt“.

4.4 CSV statt DATEV

Schritt 3 im CSV-Modus: Trennzeichen, Datumsformat, Dezimalkomma, Kopfzeile und Textspalte
Schritt 3, CSV. Trennzeichen (Semikolon, Komma, Tab), Datumsformat, Dezimalkomma, Kopfzeile und Schreibweise der Textspalte. Darunter folgen dieselben Konten wie bei DATEV.

Die CSV hat die Spalten Datum; Typ; Konto; Text; Soll; Haben; Checkout, mit verknüpften Belegen zusätzlich Beleglink. „Typ“ ist TE (Tageseinnahmen), Gutschein, Zahlung, Kassenbuch oder Rechnung; „Checkout“ ist die Z-Nummer. Es sind dieselben Zeilen wie im DATEV-Stapel, nur ohne EXTF-Kopf.

4.5 Schritt 4: Extras und Download

Schritt 4: Rechnungen einbeziehen mit IST- oder SOLL-Versteuerung und verknüpfte Belege
Schritt 4, oben. Rechnungen und Belege aus dem Belegmanager.
Schritt 4: Produktkategorien auf eigene Konten, Kassenbuch-Bewegungsdatum, Bartrinkgeld und Download
Schritt 4, unten. Warengruppen-Konten, Datum der Kassenbuch-Zeilen, Bartrinkgeld und der Download.
SchalterVorgabeWirkung
Rechnungen (aus dem Add-on) einbeziehenaus Rechnungen per Überweisung sind keine Kassenumsätze und deshalb sonst nicht im Export. Eingeschaltet kommt je Rechnung eine Zeile dazu. Versteuerung: IST (nur bezahlte Rechnungen, zum Zahldatum) oder SOLL (zum Rechnungsdatum). Kontierung: automatisch nach dem Steuersatz mit dem größten Anteil (Konten TE 0/7/19 %) oder ein festes Konto.
Verknüpfte Belegeaus Bindet die Ausgabenbelege aus dem Belegmanager ein. Hängt ein Beleg an einer Kassenbuch-Auszahlung, bekommt diese Zeile das Konto, den BU-Schlüssel und den Link des Belegs, und ein aufgeteilter Beleg wird zu mehreren Zeilen. Belege ohne Kassenbuchung werden eigene Zeilen gegen Kasse, Bank oder Privat, je nach Einstellung im Belegmanager. Ein Beleg steht nie doppelt im Export.
Produktkategorien → eigene Kontenaus Zieht einzelne Warengruppen aus den Steuersatz-Summen heraus und bucht sie auf ein eigenes Konto, zum Beispiel Tabakwaren oder Eintrittskarten.
Kassenbuch-Bewegungsdatumaus Normalerweise tragen Kassenbuch-Zeilen das Datum des Abschlusses. Eingeschaltet trägt jede Ein- und Auszahlung ihr eigenes Datum. Das hilft, wenn mehrere Tage ohne Abschluss gebucht wurden.
Bartrinkgeld berücksichtigenaus Gebucht wird nur das Kartentrinkgeld, weil Bartrinkgeld meist direkt beim Personal bleibt. Eingeschaltet wird auch das Bartrinkgeld als Einnahme der Kasse gebucht; das ist nur richtig, wenn es tatsächlich in der Kasse bleibt.

Export herunterladen erzeugt EXTF_export.csv bzw. export.csv. Der Export liest nur; er kann beliebig oft und für beliebige Zeiträume wiederholt werden.

5. So bucht der Export einen Tag

Ein ausgedachter Abschluss, Z-Nummer 112, an einer Theke. Im Lauf des Tages wurden verkauft: Speisen für 1.284,50 € (7 %) und Getränke für 2.367,00 € (19 %). Darin ist ein stornierter Bon über 23,50 € bereits verrechnet. Außerdem wurden Gutscheine für 150,00 € verkauft und Gutscheine über 50,00 € eingelöst. Mit Karte bezahlt wurden 2.188,40 €, davon 64,30 € Trinkgeld. Abends zahlt die Kasse das Kartentrinkgeld bar ans Personal aus, bezahlt die Bäckerei mit 42,80 € und bringt 1.500,00 € zur Bank.

Der DATEV-Export macht daraus diese Zeilen, in genau dieser Reihenfolge:

UmsatzS/HKontoGegenkontoBelegfeld 1BuchungstextWarum
1.284,50SKassenkontoTE 7 %112TE7%Speisen brutto; die Steuer rechnet DATEV über das Automatikkonto heraus.
2.367,00SKassenkontoTE 19 %112TE19%Getränke brutto, der Storno ist schon abgezogen.
64,30SKassenkontoTrinkgeld112TE TrinkgeldKartentrinkgeld: Es steckt in der Kartenzahlung und kommt deshalb erst in die Kasse.
150,00SKassenkontoGutschein verkauftTE GutscheinGeld kam in die Kasse; Umsatz entsteht erst beim Einlösen.
50,00HKassenkontoGutschein eingelöstEinloesung GutscheinDer Umsatz steht schon in TE 7 % / 19 %; bezahlt wurde er nicht mit Geld.
2.188,40HKassenkontoEC-Karte112EC-KarteAlle Kartenzahlungen einschließlich Trinkgeld gehen an das Geldtransitkonto.
64,30HKassenkontoRegel „Kartentrinkgeld auszahlen“Kartentrinkgeld auszahlenKassenbuch-Auszahlung ans Personal. Mit demselben Konto wie „Trinkgeld“ gleicht sie sich aus.
42,80HKassenkontoRegel „Lieferant bezahlen“Lieferant bezahlen BäckereiKassenbuch-Auszahlung; der Zusatz nach dem Semikolon bleibt im Text.
1.500,00HKassenkontoRegel „Zur Bank bringen“Zur Bank bringenKassenbuch-Auszahlung auf das Geldtransitkonto.
+20,30Saldo auf dem Kassenkonto aus diesem Abschluss: Bareinnahmen abzüglich Barauszahlungen

Beispiel mit erfundenen Beträgen. „Regel …“ steht für das Konto, das die Kanzlei dem Kassenbuch-Grund zugeordnet hat; ohne Regel wäre es das Konto „Unbekannt“. Alle Zeilen tragen das Belegdatum des Abschlusses, Kassenbuch-Zeilen auf Wunsch ihr eigenes Datum. Belegfeld 1 ist die Z-Nummer; an Kassenbuch-Zeilen steht dort die Nummer des verknüpften Belegs aus dem Belegmanager, sonst bleibt es leer.

Dieselben Zeilen in der CSV, mit den Konten der Kanzlei in der Spalte „Konto“:

DatumTypKontoTextSollHabenCheckout
17.10.2026TETE 7 %Tageseinnahmen 7%1.284,50112
17.10.2026TETE 19 %Tageseinnahmen 19%2.367,00112
17.10.2026TETrinkgeldTrinkgeld64,30112
17.10.2026GutscheinGutschein verkauftGutschein verkauft150,00112
17.10.2026GutscheinGutschein eingelöstGutschein eingelöst50,00112
17.10.2026ZahlungEC-KarteEC-Karte2.188,40112
17.10.2026Kassenbuch………112

6. Stornos, Gutscheine, Trinkgeld, Steuersätze, Bar und Karte

Die Fälle, nach denen Kanzleien am häufigsten fragen, und wo sie in den Ausgaben stehen. „Belegliste“ meint die Belege unter Berichte und ihren Umsatz-Export (Abschnitt 12).

FallDATEV und CSVZ-Bericht (PDF)Belegliste und Umsatz-Export
Unterschiedliche Steuersätze Je Abschluss eine Zeile je Steuersatz (TE 0 %, 7 %, 19 %; in Österreich 10 % und 20 %), brutto auf das zugehörige Erlöskonto. „MwSt nach Steuersatz“ mit Steuer und Brutto, zusätzlich getrennt nach Bar, Karte und Gutschein. Netto, Steuer und Brutto je Satz als Spalten, oder „ein Steuersatz je Zeile“.
Bar und Karte Alle Umsätze gehen zuerst auf das Kassenkonto. Die Kartenzahlungen verlassen es als eine Haben-Zeile je Abschluss (Konto „EC-Karte“). Was bleibt, ist Bargeld. Umsatzübersicht getrennt nach Bar und Karte, jeweils Brutto, Netto, MwSt, Trinkgeld; dazu der Barbestand zu Tagesbeginn und -ende. Zahlart je Beleg; in der Ansicht die Summen für Bargeld, Kartenzahlung und Rechnung.
Storno Ein Storno ist ein eigener Beleg mit negativen Beträgen. Er mindert die Tageseinnahmen des Abschlusses, in dem storniert wurde; eine eigene Zeile gibt es nicht. Im Umsatz verrechnet, der Stornobeleg zählt mit seinem negativen Betrag. Eigener Beleg mit negativem Betrag. Gedruckt trägt er die Überschrift „STORNO-BON“, der Grund steht an den Positionen.
Gutschein verkauft Soll Kasse an „Gutschein verkauft“, ohne Umsatzsteuer: Die Kasse behandelt Gutscheine als Mehrzweckgutschein, Umsatz entsteht erst beim Einlösen. Abschnitt „Gutscheine“ mit Zeitpunkt, Betrag und Code je Gutschein. Spalte „Gutscheine“ (+), Gutscheincodes.
Gutschein eingelöst Der Umsatz steht im jeweiligen Steuersatz; die Bezahlung per Gutschein steht als Haben Kasse an „Gutschein eingelöst“. Abschnitt „Gutscheine“ und „MwSt nach Steuersatz – Gutschein“. Spalte „Gutscheine“ (−). Der Zahlbetrag ist dann kleiner als der Warenumsatz.
Kartentrinkgeld Soll Kasse an „Trinkgeld“, steckt im Kartenbetrag. Die Barauszahlung ans Personal läuft über das Kassenbuch („Kartentrinkgeld auszahlen“). Spalte „Trinkgeld“ getrennt nach Bar und Karte und „Brutto + Tip“. Nie in Netto oder MwSt. Spalte „Trinkgeld“, steuerfrei; „Zahlbetrag inkl. Trinkgeld“.
Bartrinkgeld Standardmäßig nicht gebucht, weil es beim Personal bleibt. Per Schalter buchbar (4.5). Spalte „Trinkgeld“ der Zeile „Bar Umsatz“. Spalte „Trinkgeld“ je Beleg.
Rechnung (Überweisung) Kein Kassenumsatz. Optional je Rechnung eine Zeile, IST oder SOLL (4.5). Eigener Abschnitt „Rechnungsumsätze (nicht im Umsatz enthalten!)“. Rechnungsbelege lassen sich mitnehmen; eigener Export unter Rechnungen.
Ein- und Auszahlungen Je Bewegung eine Zeile mit dem Konto ihres Grundes (4.3). Alle Ein- und Auszahlungen mit Barbestand. –, siehe Kassenbuch.

Jeder Bon ist eine eigene TSE-Transaktion, auch jeder Stornobon. Die Signaturdaten stehen auf dem Beleg und lassen sich je Beleg exportieren (Vorlage „Kassennachschau (TSE)“ im Umsatz-Export, Abschnitt 12).

7. Kassenbuch

Das Kassenbuch führt jede Kasse selbst. Jeder Barverkauf wird automatisch als „BAR Verkauf“ eingetragen, jede Ein- und Auszahlung mit ihrem Grund. Zu jeder Zeile steht der Kassenstand danach. Die Einträge sind unveränderbar; die Cloud zeigt den Stand des letzten Kassenabschlusses.

  1. Tresor-Seite öffnen Im Seitenmenü Finanzen › Tresor. Unter der Überschrift „Kassenbuch“ steht je Kasse eine Karte mit dem aktuellen Kassenbestand.
  2. Details öffnen Auf der Karte der Kasse Details. Die Liste lässt sich durchsuchen, nach Buchungstext filtern (zum Beispiel „Ohne ‚Bar Verkauf‘“) und auf einen Zeitraum eingrenzen.
  3. Exportieren Download CSV für die Liste im gewählten Zeitraum oder DATEV Export für einen eigenen Buchungsstapel.
Tresor-Seite mit einem Tresor und den Kassenbuch-Karten der Kassen
Finanzen › Tresor. Oben die Tresore, darunter das Kassenbuch je Kasse mit Kassenbestand und letzter Buchung.
Kassenbuch einer Kasse: Liste aller Barbuchungen mit Kassenstand, Betrag, Datum und Text
Kassenbuch › Details. Jede Barbewegung mit laufendem Kassenstand, Betrag, Zeitpunkt und Text.

7.1 Der Kassenbuch-Export für DATEV

Dialog DATEV Buchungsstapel für das Kassenbuch: Beraternummer, Mandantennummer, Kontenrahmen, Kassenkonto, Wirtschaftsjahr, Ersatz-Gegenkonto, Zeichensatz, Festschreibung und Kontenzuordnung je Buchungstext
Kassenbuch › DATEV Export. Ein eigener Buchungsstapel (EXTF, Formatversion 13): Kontenrahmen SKR 03 oder SKR 04, Kassenkonto, Wirtschaftsjahr, Ersatz-Gegenkonto, Zeichensatz (ANSI oder UTF-8), Festschreibung, und je Buchungstext Gegenkonto und BU-Schlüssel. Beraternummer, Mandantennummer und Konten sind Beispielwerte (SKR 03).

Entweder der Datenexport oder der Kassenbuch-Stapel, nicht beides

Der DATEV-Export aus Abschnitt 4 enthält die Ein- und Auszahlungen des Kassenbuchs bereits. Der eigene Kassenbuch-Stapel ist für Kanzleien gedacht, die das Kassenbuch als eigenes Grundbuch einlesen. Wer beide für denselben Zeitraum einliest, bucht die Ein- und Auszahlungen doppelt. Die Zeilen „BAR Verkauf“ bleiben im Kassenbuch-Stapel ohne Gegenkonto und werden dann nicht exportiert, weil die Umsätze über den Datenexport laufen. Der Dialog weist darauf hin.

7.2 Kassenbuch je Abschluss als PDF

Unter Berichte › Kasse › Abschluss erzeugt Kassenbuch ein PDF mit allen Kassenbuch-Einträgen dieses Abschlusses: Typ, Datum, Betrag, Bar in der Kasse, Ereignis, Steuerbetrag und Steuersatz. Der Z-Bericht enthält zusätzlich die Ein- und Auszahlungen mit Barbestand zu Tagesbeginn und -ende.

8. Tresor

Bargeld, das nicht in einer Kasse liegt, führt der Betrieb in einem oder mehreren Tresoren, zum Beispiel einen Haupttresor und eine Wechselgeldkasse. Jede Bewegung wird mit Betrag und optionalem Kommentar als Einzahlung oder Auszahlung gebucht; der Bestand läuft mit. An der Kasse heißen die Gegenstücke „In Tresor buchen“ und „Aus Tresor entnehmen“. Ein Tresor wird archiviert, nicht gelöscht.

Alle Bewegungen eines Tresors mit Tresor-Bestand, Bewegung, Datum und Text sowie den Schaltflächen Download CSV und DATEV Export
Tresor › Details. Alle Bewegungen mit laufendem Bestand. Oben Download CSV und DATEV Export, darunter Suche, Textfilter und Zeitraum.
ExportInhalt
Download CSVKopfzeile mit Tresorname und Datum, danach je Bewegung: Transaktion; Datum; Bewegungsbetrag; Betrag im Safe; Infotext. Es gilt der gewählte Zeitraum.
DATEV ExportDerselbe Dialog wie beim Kassenbuch, mit dem Tresorkonto statt des Kassenkontos und einem Gegenkonto je Text. Einzahlungen im Soll, Auszahlungen im Haben.

9. Automatischer Monatsversand

Die Cloud kann den Export des Vormonats jeden Monat selbst an die Kanzlei schicken, mit den Einstellungen, die für die Kasse gespeichert sind.

Dialog Automatischer Versand: Kasse, Einschalter, Versandtag im Monat und Empfänger
Datenexporte › Automatischer Versand. Je Kasse einschalten, Tag im Monat wählen, Empfänger eintragen. „Letzten Monat jetzt senden“ verschickt sofort.
  • Wann: am eingestellten Tag des Monats, morgens. Gibt es den Tag im Monat nicht (etwa den 31.), gilt der letzte Tag.
  • Was: eine Datei, der Vormonat dieser Kasse, als DATEV-Buchungsstapel (EXTF_export_<Kasse>_<JJJJ-MM>.csv) oder als CSV, je nach Einstellung. Eingeschaltete Extras (Rechnungen, Belege mit Link) sind enthalten.
  • An wen: jede eingetragene Adresse bekommt eine eigene Mail mit dem Betreff „Buchhaltungs-Export <Monat Jahr> – <Kasse>“.
  • Nachweis: Das Protokoll zeigt je Monat Zeitpunkt, Status und Empfänger. Ein Monat ohne Buchungen wird protokolliert, aber nicht verschickt.
  • Nicht enthalten: Z-Berichte, DSFinV-K- und TSE-Archive. Die werden bei Bedarf einzeln erzeugt.

10. DSFinV-K-Export

Die DSFinV-K ist die digitale Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme, also das Format, das bei einer Kassen-Nachschau oder Betriebsprüfung für die Datenträgerüberlassung (Z3) verlangt wird. Für den Alltag der Buchhaltung wird sie nicht gebraucht.

10.1 So entsteht das Archiv

Auf Knopfdruck liest die Cloud die gespeicherten Einzelbelege der gewählten Kassenabschlüsse, baut daraus die Kassenabschlüsse im DSFinV-K-Aufbau und übergibt sie an den DSFinV-K-Dienst von fiskaly, dem Anbieter der zertifizierten Cloud-TSE. fiskaly erstellt das Archiv im amtlichen Format; die Cloud reicht es unverändert als .tar weiter.

  1. Dialog öffnen Datenexporte › TSE / DSFinV-K.
  2. Kasse wählen Je Kasse entsteht ein eigenes Archiv.
  3. Z-Nummern eintragen Von Z-Nummer und Bis Z-Nummer. Die Nummern stehen in der Abschlussauswahl unter Berichte. Die Auswahl über Z-Nummern erfasst immer vollständige Abschlüsse; das ist die Auswahl, die eine Prüfung verlangt.
  4. DSFinV-K klicken Die Erstellung dauert je nach Umfang einen Moment. Danach lädt der Browser die .tar-Datei herunter.
Dialog TSE / DSFinV-K Export mit Kasse, Von Z-Nummer, Bis Z-Nummer und den Schaltflächen DSFinV-K und TSE
Datenexporte › TSE / DSFinV-K. Kasse und Z-Nummern-Bereich für den DSFinV-K-Export; daneben der TSE-Export.

10.2 Was im Archiv steht

Das Archiv folgt dem Aufbau der DSFinV-K mit Beschreibungsdatei index.xml und gdpdu-01-09-2004.dtd, sodass Prüfsoftware es direkt einlesen kann. Die Dateien gehören zu den drei Modulen der DSFinV-K:

DateiInhalt
Einzelaufzeichnungsmodul: jeder Beleg und jede Position
transactions.csvBonkopf: Belegnummer, Zeit, Belegtyp, Beträge
transactions_vat.csvBeträge je Steuersatz und Beleg
datapayment.csvZahlarten je Beleg (Bar, Unbar)
transactions_tse.csvTSE-Daten je Beleg: Transaktionsnummer, Zeiten, Signaturzähler, Signatur
lines.csv, lines_vat.csvPositionen mit Menge, Preis und Steuersatz
allocation_groups.csv, references.csv, subitems.csv, itemamounts.csvAbrechnungskreise, Bezüge, Zusatzangaben und Preisfindung je Position
Kassenabschlussmodul: je Z-Abschluss
businesscases.csv, payment.csv, cash_per_currency.csvSummen je Geschäftsvorfall und Steuersatz, je Zahlart und je Währung
Stammdatenmodul
cashpointclosing.csv, location.csv, cashregister.csv, slaves.csv, pa.csv, vat.csv, tse.csvAbschluss, Betrieb und Ort, Kasse, Terminals, Agenturen, Steuersätze, TSE

Mehrere Kassen: Je Kasse ein Archiv erzeugen und alle zusammen übergeben. Zu jeder Datei Kasse und Z-Bereich notieren. Klemmt es oder eilt es, erzeugen wir den Export für beliebige Z-Bereiche (Kontakt).

11. TSE-Export und Kassenmeldung

Die degaso Kasse signiert jeden Bon mit der Cloud-TSE der fiskaly GmbH (BSI-Zertifizierungs-ID BSI-K-TR-0522-2025). Die Signaturdaten stehen auf dem Beleg und werden mit dem Beleg in der Cloud gespeichert.

11.1 Der TSE-Export

Im selben Dialog wie die DSFinV-K (Abschnitt 10) erzeugt TSE den Export der Sicherheitseinrichtung selbst. fiskaly stellt ihn als .tar im Format der BSI TR-03153 bereit: die signierten Protokollnachrichten der Transaktionen sowie System- und Auditprotokolle, mit den Zertifikaten der TSE. Er ist die unabhängige Gegenprobe zum DSFinV-K-Archiv.

Der TSE-Export umfasst immer den gesamten Datenbestand der TSE, also alle Transaktionen seit Inbetriebnahme. Kasse und Z-Nummern im Dialog gelten nur für den DSFinV-K-Export. Bei langer Laufzeit kann die Datei groß werden und die Erstellung einige Minuten dauern; den Tab bis zum Download offen lassen.

11.2 Die Angaben für die Kassenmeldung

Seit dem 1. Januar 2025 ist jede Kasse mit TSE dem Finanzamt zu melden (§ 146a Abs. 4 AO). Auf der Seite Datenexporte öffnet Jetzt übermitteln im gelben Hinweis den Dialog „TSE-Daten“. Dort stehen alle Angaben, und ein PDF fasst sie zusammen, zur Meldung über ELSTER oder zur Weitergabe an die Kanzlei. Gemeldet werden keine Buchungsdaten, nur Hersteller- und Seriennummern.

FeldInhalt
Kassenname, KassenmodellBezeichnung der Kasse
Software-Hersteller, -Name, -Versiondegaso, degaso-cash, aktuelle Version
Kassen-SeriennummerKennung der Kasse an der TSE
TSE-Seriennummer, TSE-BSI-IDSeriennummer und Zertifizierungs-ID
TSE-Typ, TSE-HerstellerCloud, fiskaly
Installations-, Start- und Enddatum der TSENutzungszeitraum

12. Weitere Exporte

12.1 Umsatz-Export (Belegliste)

Unter Berichte › Abschluss oder „Mehrere“ › Export… stellt man sich eine Belegliste selbst zusammen: was eine Zeile ist (ein Beleg, eine Artikelposition oder ein Steuersatz je Beleg), welche Belege, welche von rund 50 Spalten und welches Dateiformat. Vorlagen für den schnellen Start: Übersicht, Buchhaltung (Netto, Steuer, Brutto je Satz), Artikel & Warengruppen, Steuerübersicht und Kassennachschau (TSE) mit allen Signaturdaten je Beleg. Eigene Zusammenstellungen lassen sich als Vorlage sichern.

Dialog Export zusammenstellen mit Schnellstart-Vorlagen, Zeilenart, Belegauswahl, Spaltengruppen, Dateiformat und Vorschau
Berichte › Export…. Vorlagen, Zeilenart, Spalten aus den Gruppen Beleg, Beträge, Steuersätze, Artikel und TSE; Dateiformat „Excel (Deutschland)“ oder Standard-CSV; unten eine Vorschau.

Zu den Spalten gehören Prüfspalten: „Steuer (gerechnet)“ aus den Positionen neben der Steuer der Kasse, die „Steuer-Differenz“ (alles außer 0,00 gehört angesehen) und die „Differenz zum Zahlbetrag“.

12.2 Weitere Exporte im Überblick

ExportWoInhalt
GutscheineOnline Gutscheine › Export…Bestand je Gutschein oder jede Bewegung, auch als Stand zu einem Stichtag, etwa zum Jahresende für die Bilanz.
Trinkgeld-NachweisTrinkgeld › AuszahlungenQR-Trinkgeld per Karte: jede Auszahlung mit Empfänger und Quittung, Vorlage „Nachweis (Betriebsprüfung)“.
RechnungenRechnungen › Export & SteuerRechnungen eines Quartals oder Jahres nach IST oder SOLL mit Steuer je Satz.
StatistikStatistiken › CSVKennzahlen, Tagesumsätze, Warengruppen, Steuer, Trinkgeld und Abschlüsse eines Zeitraums; Artikelauswertungen.
ZeiterfassungZeiterfassung › EinträgeArbeitszeiten je Mitarbeiter mit Pausen, Korrekturen und Stornos, für die Lohnbuchhaltung.

13. Empfehlungen für die Kanzlei

  1. Konten vorgeben Kassenkonto, Erlöskonten je Steuersatz (Automatikkonten), Trinkgeld, Gutschein verkauft und eingelöst, Kartenzahlungen (Geldtransit), „Unbekannt“ und ein Konto je Kassenbuch-Grund. Der Betrieb trägt sie je Kasse ein.
  2. Format festlegen Für DATEV: Belegdatum TTMM, Buchungstext „In "" gesetzt“, sep=;-Zeile und „Datum in Hochkomma“ aus, Mandanten- und Kanzleinummer eintragen.
  3. Trinkgeld klären Bleibt Bartrinkgeld beim Personal (Regelfall), den Schalter „Bartrinkgeld“ aus lassen. Kartentrinkgeld und seine Auszahlung („Kartentrinkgeld auszahlen“) auf dasselbe Konto legen.
  4. Täglich abschließen lassen Ein Abschluss je Geschäftstag ergibt einen Buchungstag je Abschluss.
  5. Einen Weg für das Kassenbuch wählen Entweder im Datenexport mitbuchen oder als eigenen Stapel, nicht beides (Abschnitt 7).
  6. Automatischen Versand einrichten Kanzlei-Adresse eintragen; ab dann kommt der Vormonat ohne Zutun (Abschnitt 9).
  7. Ersten Zeitraum probehalber einlesen Den Export der ersten Tage in DATEV prüfen und mit dem Z-Bericht abgleichen.

14. Kontakt und Kassensicherung

Die Unterlagen nach Kassensicherungsverordnung finden Sie gesammelt unter degaso.de/kassensicherung: Bedienungsanleitung, Verfahrensdokumentation, Nachweis der unveränderbaren Datenspeicherung und TSE sowie die Kurzanleitung für eine Prüfung.

Telefon+49 9566 8004900
E-Mailinfo@degaso.de
Support-ChatIn der Cloud unten rechts